Allgemein, Gedanken

Über das Älterwerden

Hallo 😃

Schön, dass du mich heute wieder auf meiner Seite besuchen kommst 😊

Nicht das Alter ist das Problem, sondern unsere Einstellung dazu.

– Cicero –

Warum ist die Angst vor dem Älterwerden bzw. vor dem Alter eigentlich so weit verbreitet? Ist denn nur das Jungsein prima und lebenswert? 🤔

Es hängt damit zusammen, dass viele Menschen ein negativ geprägtes Bild vom Älterwerden und vom Alter haben. Sie setzen das Alter mit körperlichen Veränderungen wie Falten, Vergesslichkeit, Krankheit, Schmerzen, Gebrechlichkeit bis hin zur Pflegebedürftigkeit, Einsamkeit und so weiter.

Bei solch negativen Aussichten muss man ja Angst vorm Alter haben und sich dagegen wehren. Wie viele Menschen habe ich schon sagen hören, dass sie gar nicht so alt werden wollen? Wirklich nicht? Wenn ich ehrlich bin, möchte ich steinalt werden. Steinalt, bei guter Gesundheit, mit jeder Menge Flausen im Kopf. 😃

Wie wär das, wenn du dem Älterwerden positiv gegenüber trittst und statt auf die „Gefahren“, die das Alter mit sich bringt, lieber auf die Chancen und Vorteile schaust? Eine positive Grundhaltung ist ohnehin ein guter Begleiter. 😃

Älter zu werden ist großartig. Es ist ein Privileg, das nicht jedem Menschen zuteil wird. Natürlich liegt es bei dir, dich gesundheitsbewusst zu verhalten. Ernähre dich gesund und betätige dich regelmäßig körperlich, damit du bei guter Gesundheit älter werden kannst. Du selbst hast schon recht viel in der Hand, um Vergesslichkeit, Krankheit etc. vorzubeugen bzw. aufzuhalten oder zu verlangsamen.

Das Älterwerden ist gar nicht so schlecht wie oftmals befürchtet, bei genauer Betrachtung gibt’s unter anderem folgende positive Aspekte:

Da ist zum Beispiel die Tatsache, dass du mit dem Älterwerden auch reichlich Lebenserfahrung sammelst. Damit bist du jungen Menschen gegenüber im Vorteil.

Du hast schon viel im Leben gemeistert, was dich hat wachsen lassen. Damit hast du deine Gelassenheit jungen Menschen voraus. 😃

Mit zunehmendem Alter realisierst du, dass du weder dir noch anderen etwas „beweisen“ musst. Du weißt irgendwann sehr genau, was du im Leben willst und was nicht, du weißt sehr genau, mit welchen Menschen du dich umgeben willst und mit welchen nicht. Sich selbst gut zu (er)kennen ist nichts, was über Nacht passiert. Es ist ein Prozess über viele Jahre.

Bewahre dir deine kindliche Neugier, hör nie auf zu lernen und die Welt mit allem, was es in ihr zu entdecken gibt, zu erkunden. Bemerke und genieße die Dinge, die dir vorher vielleicht nie aufgefallen sind.

Schätze das Leben, denn es ist endlich. 😊

📷 pexels.com

Allgemein, Ernährung

Selbst gekocht – Frischer Quinoa-Salat

Hallo 😃

Schön, dass du mich wieder auf meiner Seite besuchen kommst 😊

Heute gibt es ein einfaches Rezept für einen leckeren frischen Quinoa-Salat mit Tomate und Gurke.

Für 2 Portionen brauchst du:

  • 100 g Quinoa
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 2 große Fleischtomaten
  • 1 Salatgurke
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 200 g Feta
  • 2 EL Olivenöl
  • Pfeffer und Salz
  1. Die Quinoa-Samen mit warmen Wasser abspülen, bis das Wasser klar ist. Dann zusammen mit der Gemüsebrühe in einen kleinen Topf geben und für 15 Minuten köcheln. Die Brühe soll komplett verkocht bzw. vom Quinoa aufgesogen sein.
  2. In der Zwischenzeit die Tomaten, Gurke und Frühlingszwiebeln waschen. Im Anschluss das Gemüse und den Feta kleinschneiden.
  3. Das Gemüse und den Feta in eine Schüssel geben, das Öl dazugeben und schon mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Den etwas abgekühlten Quinoa dazugeben und alles gründlich vermengen.

Guten Appetit 😊

📷 selbst geknipst am 16.07.2018

Allgemein, Gedanken

Wie geht’s dir eigentlich?

Hallo 😃

Prima, dass du wieder da bist 😊

Wie geht es dir? 🤗

Eine kleine Frage mit großer Bedeutung.

Die meisten von uns antworten wohl mit „Gut.“ Das ist eben so eingeübt. Ob derjenige, der uns gefragt hat, überhaupt wirklich wissen will, wie es uns geht? Wollen wir überhaupt genau wahrnehmen, wie es uns geht? Dann müssten wir uns ja mit unseren Gefühlen, Emotionen und Befindlichkeiten auseinandersetzen. Wirklich auseinandersetzen. Manche von uns machen das nicht gern. Da kommt so ein „Gut.“ doch gerade Recht, wie aus der Pistole geschossen, ohne dass wir noch mal genauer in uns reinfühlen müssten.

Sind wir denn eigentlich wirklich daran interessiert, zu erfahren, wie es dem anderen geht? Oder ist die Frage „Wie geht es dir?“ nur eine Phase, eine Floskel zum Smalltalk, zum Gesprächseinstieg? Weil man das eben so fragt? Oder wollen wir wirklich Anteil haben am Leben unseres Gegenübers? Wollen wir wirklich wissen, wie sich der andere fühlt, wie sein Tag gerade läuft, was die Kinder machen, wie es dem Partner geht, was der andere für Ziele hat etc.? 🤔

Gehörst du zu denen, die nicht nur mit „Gut.“ antworten, sondern ausführlich über ihren Tag, ihre Pläne, wie es Job und privat läuft, berichtet? Gehörst du zu denen, die, wenn die Dinge in deinem Leben gerade nicht gut laufen, ehrlich antworten „Es geht mir beschissen.“ Oder gehörst du zu denen, die meinen, es interessiert den anderen ohnehin nicht und hältst dich mit deiner Antwort knapp?

Gehörst du zu denen, die nach ihrer Antwort auch nachfragen „Und selbst?“ Gehörst du zu denen, die sich nicht nur selbst gern reden hören und die Anteil haben wollen am Leben des anderen? Gehörst du zu denen, die interessiert sind am anderen und zuhören möchten?

Gehörst du zu denen, die eine negative Antwort des anderen aushalten und ertragen können? Oder gehörst du zu denen, die auf „Es geht mir nicht so gut, weil…“ ein „Da musst du durch.“ oder „Du musst immer positiv denken.“ raushauen? Gehörst du zu denen, die die Gefühle, Emotionen, Sorgen, Ängste des anderen, der dir gerade in einer ehrlichen Antwort sein Herz ausgeschüttet hat, einfach vom Tisch wischen als würden sie nicht existieren? Oder Gehörst du zu denen, die die Gefühle und Emotionen, die Ängste und Sorgen des anderen wahrnehmen können? Und aushalten? Gehörst du zu denen, die empathisch sind und all das Negative, die Sorgen und Ängste etc. nachfühlen können?

Aufrichtig und ehrlich mit Interesse gestellt, ist die Frage „Wie geht es DIR?“ echte Wertschätzung des anderen. Genauso ist eine ehrliche Antwort, in der dir der andere seine Sorgen, Ängste, Gefühle mitteilt, echte Wertschätzung. Und Vertrauen. Der andere fühlt sich gehört, gesehen, wahrgenommen.

Gehörst du zu denen, die auf das „Wegwischen“ der Antwort sagen: „Wenn du nicht interessiert bist, dann frage mich nicht.“? Oder schluckst du deine Enttäuschung über die Reaktion herunter und nimmst dir vor, das nächste Mal auf die Frage mit „Gut.“ zu antworten?

Also, wie geht es dir? 🤗

📷 pexels.com

Allgemein, Ernährung

Selbst gekocht – Gemüse-Paella

Hallo 😃

Schön, dass du wieder da bist 😊

Heute habe ich ein tolles Paella-Rezept für dich dabei, allerdings ohne Meeresfrüchte und ohne Fleisch, dafür mit reichlich Gemüse. Es ist sehr simpel und ziemlich schnell zuzubereiten und schmeckt sehr lecker. 😊

Für 2 Portionen brauchst du:

  • 1 große rote Zwiebel
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 grüne Paprikaschoten
  • 2 gelbe Paprikaschoten
  • 100 g TK-Erbsen
  • 100 g TK-Bohnen
  • 200 g Cherrytomaten
  • 100 g Paella-Reis
  • 1,5 l Gemüsebrühe
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • Salz, Pfeffer
  1. Die Zwiebel würfeln und im Olivenöl in einer Pfanne andünsten.
  2. Die Paprikaschoten waschen und kleinschneiden und zusammen mit den gewaschenen Cherrytomaten zu den Zwiebelwürfeln geben und alles für etwa 5 Minuten dünsten.
  3. Den Paella-Reis dazugeben und ebenfalls kurz mitandünsten.
  4. Alles mit etwa der Hälfte der Gemüsebrühe ablöschen und die Erbsen und Bohnen dazugeben.
  5. Alles für etwa 5 Minuten aufkochen lassen.
  6. Alles in eine Auflaufform oder einen Bräter geben, die andere Hälfte der Gemüsebrühe hinzufügen.
  7. Die Auflaufform für 30 Minuten bei 200 °C in den Backofen geben.
  8. Die Zitrone und die Frühlingszwiebeln waschen, die Zitrone vierteln, die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden.
  9. Die Paella mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit einem Zitronenviertel und Frühlingszwiebel servieren.

Guten Appetit!😃

📷 selbst geknipst

Allgemein, Gedanken

Was bewirkt Achtsamkeit?

Hallo 😃

Ich freue mich, dass du mich wieder auf meiner Seite besuchen kommst 😊

Was Achtsamkeit in der Theorie bedeutet, hatte ich im Post Was ist das eigentlich genau, Achtsamkeit? schon beschrieben. Heute schildere ich, was bewusstes Wahrnehmen bei mir bewirkt.

Seit etwa drei Jahren gewinnt ein bewusster achtsamer Blick auf die Dinge nun Raum in meinem Leben. Am Anfang habe ich mich schwer getan und bin immer wieder auch in alte Denk- und Verhaltensmuster verfallen. Aber das ist nichts Ungewöhnliches. So sind Gewohnheiten und Routinen eben eingeschleift. Je mehr ich mich aber mit meiner Achtsamkeit beschäftige, desto merke ich, dass ich zum Beispiel gelassener geworden bin. Dinge, die mich früher zur Weißglut getrieben haben, nehme ich heute wahr, als etwas, dass mich vielleicht stört, mich aber nicht mehr derartig aus der Fassung bringen kann.

Oder ich bin konzentriert bei einer Sache. Wo ich vor ein paar Monaten noch Multitasking betrieben habe, widme ich mich heute einer Sache bewusst.

Ich entdecke Denk- und Verhaltensmuster bei anderen Menschen und mir selbst. Und das tolle ist, ich kann das auch so lassen. Ich kann die anderen in ihrer Denkweise oder Verhaltensweise so lassen, wie sie sind und ich kann mich so lassen, wie ich denke oder verhalte. Ich bin mehr im Gleichgewicht, das bekannte „Gedankenkarussell“ ist deutlich weniger geworden.

Das Beste an der Achtsamkeit ist für mich allerdings, dass ich festgestellt habe, dass Glück, Zufriedenheit und Lebensfreude Eckpfeiler in meinem Leben sind, die nicht von äußeren Einflüssen oder anderen Menschen abhängen. Viele Menschen beklagen, dass sie nicht glücklich sind, weil die Umstände – wie auch immer – widrig sind, ein anderer an irgendetwas Schuld hat etc. Für die Erkenntnis, dass ich für mein Glück ganz allein verantwortlich bin und niemand sonst, kam spät und der Weg dahin war steinig. Das Selbstbewusstsein spielt eine große Rolle. Wenn ich vorher negativ über mich gedacht habe (z.B. so Sätze wie „Das schaffst du eh nicht“), war da eben ein negatives Denken, dass ich so auch geglaubt und als wahr anerkannt habe. Heute kann ich wahrnehmen, dass der Gedanke erstens da ist, zweitens nicht stimmt und drittens woher er kommt.

Eine positive Grundhaltung hatte ich immer, aber durch die Achtsamkeitspraxis hat sie sich noch einmal mehr herausgebildet. In schwierigen Lebensumständen oder Situationen behalte ich Stabilität und Souveränität. Ich habe gelernt, Grenzen zu setzen – freundlich aber bestimmt. Und negative Emotionen dürfen durchaus da sein und werden als solche erkannt, sie bringen mich aber nicht mehr komplett aus der Fassung.

Insgesamt bin ich geduldiger geworden – mit den Menschen um mich herum wie auch mit mir.

Achtsam mit seinen Mitmenschen und sich selbst zu sein, in den Dingen, die man tut, die Emotionen oder Körperempfindungen, die man fühlt, ist für mich mittlerweile eine wichtige Sache geworden. Und ehrlich gesagt, kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, wie es in meinem Leben ohne Achtsamkeit wäre. 👍🏻😃

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