Allgemein, Gedanken, Zitate

Positive Glaubenssätze

Hallo 😃

Ich freue mich, dass du wieder auf meiner Seite bist 😊

Neulich habe ich dir von Glaubenssätzen erzählt, was das genau ist und dass viele Menschen negative Glaubenssätze verinnerlicht und ihr Leben an ihnen ausgerichtet haben. Etikettenschwindel – Von negativen Glaubenssätzen

Sobald du einen negativen Glaubenssatz bei dir erkennst und auch, welchen limitierenden Effekt er möglicherweise auf dein Leben hat, hast du die Möglichkeit, ihn in einen positiven umzuwandeln. Wie das funktioniert, erzähle ich dir heute.

Wenn du deinem negativen Glaubenssatz oder deinen negativen Glaubenssätzen – sehr wahrscheinlich hast du wie viele andere Menschen auch mehrere davon – auf die Schliche kommen willst, ist es hilfreich, wenn du dir eine Zeit lang jeden Abend aufschreibst, was du am Tag erlebt hast. Schreib dir deine Erfolge und deine Misserfolge auf und auch, wie du auf die jeweiligen Situationen reagiert hast und das Geschehene interpretierst und bewertest. Es wird sich herauskristallisieren, ob du eher negative oder eher positive Denkmuster hast und dein Leben nach ihnen ausrichtest.

Du hast nun also eine Reihe von negativen Glaubenssätzen, die du für dich als wahr angenommen hast, ausfindig machen können. Als nächsten Schritt schreibst du deine negativen Glaubenssätze auf und direkt daneben das positive Gegenteil, so z. B. machst du aus dem negativen „Das schaffe ich eh nicht.“ das positive „Ich schaffe alles, was ich mir vornehme.“ 😊

Oder du macht aus dem negativen „Das Leben ist hart.“ das positive „Mein Leben ist erfüllend und macht mir Spaß.“ 😊

Oder du machst aus dem negativen „Ich habe immer Pech.“ das positive „Ich habe Erfolge vorzuweisen, z. B. bin ich gesund, ich habe ein Dach über dem Kopf, ich habe eine feste Arbeitsstelle etc..“ 😊

Mit dem Aufschreiben der negativen Glaubenssätze und dem positiven Gegenteil ist es aber nun noch nicht getan.

In der Wiederholung deiner neuen positiven Glaubenssätze liegt das Geheimnis. Genauso wie sich deine negativen Glaubenssätze durch unzählige Wiederholungen in deinem Geist festgesetzt haben und du dein Leben nach ihnen ausgerichtet hast, so wiederholst du immer immer wieder deine neuen positiven Glaubenssätze und führst dir deine täglichen Erfolge vor Augen. Irgendwann geschieht auch hier die Selbsterfüllende Prophezeiung – nur im positiven Sinn. Du hast die Möglichkeit, ein tolles, erfüllendes Leben zu leben und dich von blockierenden Denkmustern zu befreien. 😃

Unser Leben ist das, wozu unser Denken es macht.

– Marc Aurel –

Abschließend bleibt zu sagen, dass negative Glaubenssätze durchaus ihre Berechtigung haben bzw. hatten. Der Mensch ist ein soziales Wesen; zu Zeiten, in denen die Menschen noch in Stämmen lebten, war ein Glaubenssatz „Es ist wichtig, was andere von mir denken.“ mit entsprechender Angepasstheit überlebenswichtig. Negative Glaubenssätze per se sind nicht das Problem. Die Überzeugungen, die aus ihnen für dein Leben resultieren und an denen du dein Leben ausrichtest und dich dadurch möglicherweise blockierst, gilt es dir bewusst zu machen und zu überdenken.

😃👍🏻

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Allgemein, Gedanken

Was bewirkt Achtsamkeit?

Hallo 😃

Ich freue mich, dass du mich wieder auf meiner Seite besuchen kommst 😊

Was Achtsamkeit in der Theorie bedeutet, hatte ich im Post Was ist das eigentlich genau, Achtsamkeit? schon beschrieben. Heute schildere ich, was bewusstes Wahrnehmen bei mir bewirkt.

Seit etwa drei Jahren gewinnt ein bewusster achtsamer Blick auf die Dinge nun Raum in meinem Leben. Am Anfang habe ich mich schwer getan und bin immer wieder auch in alte Denk- und Verhaltensmuster verfallen. Aber das ist nichts Ungewöhnliches. So sind Gewohnheiten und Routinen eben eingeschleift. Je mehr ich mich aber mit meiner Achtsamkeit beschäftige, desto merke ich, dass ich zum Beispiel gelassener geworden bin. Dinge, die mich früher zur Weißglut getrieben haben, nehme ich heute wahr, als etwas, dass mich vielleicht stört, mich aber nicht mehr derartig aus der Fassung bringen kann.

Oder ich bin konzentriert bei einer Sache. Wo ich vor ein paar Monaten noch Multitasking betrieben habe, widme ich mich heute einer Sache bewusst.

Ich entdecke Denk- und Verhaltensmuster bei anderen Menschen und mir selbst. Und das tolle ist, ich kann das auch so lassen. Ich kann die anderen in ihrer Denkweise oder Verhaltensweise so lassen, wie sie sind und ich kann mich so lassen, wie ich denke oder verhalte. Ich bin mehr im Gleichgewicht, das bekannte „Gedankenkarussell“ ist deutlich weniger geworden.

Das Beste an der Achtsamkeit ist für mich allerdings, dass ich festgestellt habe, dass Glück, Zufriedenheit und Lebensfreude Eckpfeiler in meinem Leben sind, die nicht von äußeren Einflüssen oder anderen Menschen abhängen. Viele Menschen beklagen, dass sie nicht glücklich sind, weil die Umstände – wie auch immer – widrig sind, ein anderer an irgendetwas Schuld hat etc. Für die Erkenntnis, dass ich für mein Glück ganz allein verantwortlich bin und niemand sonst, kam spät und der Weg dahin war steinig. Das Selbstbewusstsein spielt eine große Rolle. Wenn ich vorher negativ über mich gedacht habe (z.B. so Sätze wie „Das schaffst du eh nicht“), war da eben ein negatives Denken, dass ich so auch geglaubt und als wahr anerkannt habe. Heute kann ich wahrnehmen, dass der Gedanke erstens da ist, zweitens nicht stimmt und drittens woher er kommt.

Eine positive Grundhaltung hatte ich immer, aber durch die Achtsamkeitspraxis hat sie sich noch einmal mehr herausgebildet. In schwierigen Lebensumständen oder Situationen behalte ich Stabilität und Souveränität. Ich habe gelernt, Grenzen zu setzen – freundlich aber bestimmt. Und negative Emotionen dürfen durchaus da sein und werden als solche erkannt, sie bringen mich aber nicht mehr komplett aus der Fassung.

Insgesamt bin ich geduldiger geworden – mit den Menschen um mich herum wie auch mit mir.

Achtsam mit seinen Mitmenschen und sich selbst zu sein, in den Dingen, die man tut, die Emotionen oder Körperempfindungen, die man fühlt, ist für mich mittlerweile eine wichtige Sache geworden. Und ehrlich gesagt, kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, wie es in meinem Leben ohne Achtsamkeit wäre. 👍🏻😃

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